… und wie man durch Krisen die richtigen Antworten findet!

„Wie gelingt es mir, Laien, Unternehmer, Coaches, Berater, also meine Kunden vor der Kamera gut rüberkommen zu lassen? Authentisch, lebensnah, sympathisch? Wie kannst DU es schaffen, Deine Botschaft zu Deinen Kunden zu bringen? Wie? WIE?

Bei diesen brennenden Fragen waren wir stehen geblieben. Meine Kunden fragten also immer wieder danach: Internet-Videos. Also eigentlich Imagefilmen. Oder Video-Kommunikation. Klar, das bietet sich an, wenn man auf meine Biografie schaut.

Ich habe etliche Jahre Erfahrung als Fernsehjournalistin, ich weiß also, wie man Filme macht. Meine Kunden wussten das natürlich auch. Und ebenso weiß ich, wie man Marketing-Konzepte macht – dafür habe ich, nach meiner Fernsehzeit, lange genug auf dem Gebiet gearbeitet. Der Schritt zu funktionierenden Video-Marketing Konzepten sollte also klein sein. Aber zwischen denen und meinen Kunden, die zu dem KMU gehören, stand immer noch der Preis, der Aufwand, Video-Marketing preiswert, authentisch, sogar selbstgemacht: Das geht nicht.

Die Suche nach der Lösung dauerte schon über sechs Monate, als mich einer meiner absoluten Lieblingskunden schließlich zum Umdenken zwang. Er wollte einige von mir gedrehte Videos einleiten mit einem persönlichen Vorwort. Dieses Vorwort, nur einige Minuten, nahm er selbst auf. Das Bild war grau, der Ton rauschte, und er selbst, der in der direkten Kommunikation ein inspirierender Gesprächspartner und begeisternder Redner ist, wirkte steif und unsicher. Also genau das Gegenteil von dem, was er erreichen wollte.

Bei mir machte es zum ersten Mal Klick. Ich wollte auf gar keinen Fall, dass er vor der Kamera so viel schlechter wirkt, als er in Wirklichkeit ist! Ich WUSSTE doch, was für eine ansteckende Vision er hat, ich WUSSTE, wie gut er ist. Und ich wollte auf keinen Fall, dass er vor seinen Kunden anders wirkt als … er selbst! Meine erste Entscheidung fiel binnen 30 Sekunden. Ich rief ihn an.

„Das Video, das Du aufgenommen hast – das geht so nicht. Ich meine, GAR nicht. Wenn Du willst, komme ich vorbei und drehe für Dich. Meinetwegen auch kostenlos. Aber so geht es nicht!“

Wir machten also einen Termin aus, und ich buchte ein Zugticket (sein Büro liegt 450 km südlich von meinem). Und ich fing an, nachzudenken. Genau dies war ja das Dilemma. Für zwei Minuten der Videokommunikation kann man kein Kamerateam buchen. Ich begann, mir zu überlegen, was ich meinem Kunden WIRKLICH beibringen wollte. Anstatt für ihn zu drehen – egal ob kostenlos oder nicht – wollte ich ihm etwas beibringen. Etwas, das es ihm ermöglichen würde, diese Videobotschaften tatsächlich selbst aufzunehmen. Aber so, dass es stimmig, authentisch und sympatisch wirkt.

Und es machte zum zweiten Mal Klick. Denn mir war klar, dass ich genau das mit meiner Biografie gut könnte. Jetzt brauchte ich nur noch ein Konzept, sowohl ein Trainingskonzept als auch ein Marketing-Konzept… und dann… ja, dann hätte ich ja tatsächlich die Antwort auf die Fragen meiner Kunden gefunden!

Als ich am übernächsten Tag im ICE gen Süden saß, war ich vor Aufregung ganz hibbelig. Denn mir war klar, dass ich jetzt endlich, endlich die Antwort auf die Fragen meiner Kunden gefunden hatte.

Bleibt dran, dann erfahrt Ihr, welche Antwort das ist.