… und was ich lernen musste, um auf die Idee zu kommen.

Da saß ich also im ICE gen Süden, auf dem Weg zu einem Kunden. Und ich wusste, dass ich jetzt endlich, endlich die Antwort auf die Fragen meiner Kunden gefunden hatte.

Und so langsam wird es auch wirklich Zeit, dass Ihr erfahrt, welche Antworten das sind, oder?

Aber dafür muss ich noch erklären, wie das alles zustande kam. Denn als mir klar wurde, was ich für diesen einen Kunden tun muss, wusste ich plötzlich, was ich für alle meine Kunden tun kann, die Videokommunikation brauchen. Und mir wurde klar, dass alles, was ich bisher gemacht habe, mich genau an diesen Punkt geführt hatte:

Bevor ich die Idee hatte, habe ich mich viele Jahre in den Medien getummelt. Studium, Auslandsjahre, eine bunte, schnelle Zeit als Fernsehjournalistin, die atemberaubende Erfahrung, Mutter zu sein, der Austausch mit großartigen Menschen, etliche andere Berufe, vom Marketing bis zur Mediatorin, von der Dozentin bis zur Geschichtenerzählerin, ein großer Erfahrungsschatz.

Den roten Faden habe ich dabei allerdings nie verloren – oder besser gesagt, die roten Fäden. Und genau diese Kombination ermöglichte es mir, dieses neue Konzept überhaupt zu erdenken.

Fernsehen: Schon während des Studiums konnte ich durch ein Stipendium eine journalistische Ausbildung genießen. Nach meinem Magister Artium entschloss ich mich fürs Fernsehen – vor allem, weil es bunt, schnell und glamourös war. Mehrere Jahre lang durfte ich mithelfen, eine mittlerweile etablierte Produktionsfirma in Köln mit aufzubauen. Schließlich war ich Planungsredakteurin und CvD für das Tagesgeschäft. Aber ich war des Fernsehmachens auch müde geworden, und so nutzte ich die Geburt meines Sohnes zum Ausstieg.

Werbung und Marketing: Interessierte mich schon während des Studiums, nach meiner Fernsehzeit wandte ich mich der Branche wieder verstärkt zu. Bis ich schließlich 2010 bei einer Kölner Agentur landete und mir dort ziemlich schnell klar wurde: Die Werbebranche ist nicht besser als die Fernsehwelt – in manchen Dingen sogar schlimmer. Ich hatte viel gelernt, aber mir wurde auch klar: Zu dem Business will ich nicht dazu gehören.

Unterrichten: Zog sich immer wieder durch mein berufliches Leben. Ob als didaktische Entwicklerin eines Sprachschulkonzeptes oder als Dozentin für Journalistik-Studenten der Konrad-Adenauer-Stiftung, schon immer fand ich große Freude daran, anderen etwas beizubringen. Coaching liegt mir im Blut, und ich kehrte immer wieder dazu zurück.

Theater, Schauspielerei und Erzählkunst: Zum Theater kam ich schon als Schülerin. Doch auch damals stand ich am liebsten hinter den Kulissen. Ob als Regieassistentin oder Dramaturgin – schon früh habe ich mich damit beschäftigt, wie man Menschen führt. Während meines Stipendiums machte ich Moderations- und Sprechertrainings. Später kam ich zum Geschichtenerzählen, in dem ich mich selbst auf Workshops weiter bildete.

Vier rote Fäden also, die bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder aufgetaucht, nie wirklich gepasst hatten. Bis ich im Zug nach Süden saß – und plötzlich alles einen Sinn ergab.

Auf dem Weg zu einem Kunden, einem Lieblingskunden, der mir sehr deutlich gemacht hatte, dass er Videokommunikation braucht. OHNE dabei jedes Mal ein Kamerateam mieten zu wollen. Einem Kunden, der die Entwicklung des Internetmarketing soweit voraus sehen konnte, dass er bereit war, zur Not selbst zu drehen. Einem Kunden, den ich so sehr schätzte, dass es für mich einfach völlig inakzeptabel war, ihn vor der Kamera schlecht aussehen zu lassen.

Und plötzlich ergab alles einen Sinn, und ich begriff: Wenn ich ihn nicht im Stich lassen will, dann fahre ich gen Süden – und bringe ihm bei, wie es geht. Schließlich weiß ich durch meine Zeit beim Fernsehen, wie man Bilder macht, sie ausleuchtet und einrichtet. Schließlich weiß ich durch meine Moderations- und Sprecherausbildung, was man mit Stimme und Atem machen kann. Schließlich weiß ich durch meine Zeit am Theater, wie man Körpersprache einsetzen muss – und ich weiß auch, wie man das Menschen beibringt. Und durch meine Marketingerfahrung weiß ich, wie man Videokommunikation nutzen kann.

Als ich im Zug saß, arbeitete ich fieberhaft an einem didaktischen Konzept… und wusste zu dem Zeitpunkt selbst noch nicht, ob es funktionieren würde.

Doch nach einem Coachingtag mit meinem Kunden wusste ich: Es funktioniert. Und nicht nur das. Es schlägt ein wie eine Bombe.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt den Namen noch nicht, aber sie war geboren: Die CamerAcademy – ein einzigartiges Video-Kommunikationskonzept. Ein Bild-, Ton- und Charismatraining speziell für Trainer, Coaches, Speaker und Experten.

Seitdem sind ein paar Monate vergangen, und das Konzept steht jetzt kurz vor seinem offiziellen Launch. Bleib dran, dann erfährst Du, welche Hürden noch zu nehmen waren – und wie die ersten Testpersonen auf die CamerAcademy reagierten!